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Namenstag Drachenboot VINCENZA 2014

28.06.2014

Vincenza – ein Name, der eindeutig italienischer Provenienz ist, der aber seit rund einem Jahr lahnauf- und lahnabwärts im Hessischen anzutreffen ist: Denn Vincenza ist der Name des Drachenboots, welches die Stiftung St. Vincenz-Hospital dem Brustzentrum St. Vincenz gestiftet hat. Vor rund einem Jahr vom Stapel gelassen, im Mai mit einer schwungvollen Saisoneröffnung wieder zu Wasser gelassen, wurde jetzt ein Fest im kleinen Kreis gefeiert: der Namenstag. Keine Frage, dass auch Dompfarrer Gereon Rehberg als Mitglied der Stiftung diesem urkatholischen Fest nicht fehlen durfte…

Vincenza ist sozusagen der weibliche Gegenpart zum Namenspatron der Stiftung: In Anlehnung an den eigentlichen Namensgeber der Einrichtung, den Heiligen Vincenz von Paul, der auch Namenspatron des Krankenhauses ist.
Mit dem Kauf des Drachenboots unterstützte die Stiftung eine wichtige Aktivität des Brustzentrums St. Vincenz: Im Rahmen des Seminarprogramms „Brustkrebs bewegt“ kooperiert das Team unter Chefarzt Dr. Peter Scheler seit drei Jahren mit dem Kanuclub Limburg. Pinkpaddeln* heißt das Programm, das nicht nur betroffene, betreuende und sympathisierende Frauen in ein Boot bringt, sondern gleichzeitig auch ein entscheidender Beitrag ist, durch regelmäßige körperliche Aktivitäten die Lebensqualität der Brustkrebspatientinnen zu verbessern. Aus zahlreichen Studien rund um die Erkrankung Brustkrebs weiß man: Sport und Bewegung erhöhen körperliche Leistungsfähigkeit und Körperwahrnehmung, stärken die Abwehrkräfte des Immunsystems und steigern Lebenszuversicht, Vitalität und Kommunikation. Sportmediziner haben dabei herausgefunden, dass insbesondere auch das Paddeln eine positive Wirkung auf die Gesundheit brustoperierter Frauen hat. So können sich bei einem speziellen Trainingsprogramm beispielsweise Lymphödeme verringern oder auch komplett vermieden werden. 1996 hatte der Sportmediziner Dr. Don McKenzie vor diesem Hintergrund in Kanada das Projekt „Paddeln gegen Brustkrebs“ initiiert. Das kanadische Paddel-Projekt, auch Pinkpaddeln genannt, kam in Anlehnung an eine mittlerweile weltweite Aktion vor vier Jahren aus Kanada nach Deutschland. Die Wiesbadener Kanu- und Drachenboot-Trainerin Hannelore Braselmann hatte die Aktion dort kennengelernt und die Bewegung zunächst nach Deutschland und vor zwei Jahren auch nach Limburg gebracht.


Kontakt und Information:

Die Paddlerinnen treffen sich von Mai bis Oktober jeden Donnerstag 18.00 Uhr am Bootshaus des Kanu-Club Limburg. Jeder, der mitmachen möchte, ist willkommen. Die Bootsausrüstung wird zur Verfügung gestellt. Mitzubringen sind lediglich sportliche Kleidung und gegebenenfalls Wechselkleidung.


Rolf Brilatus, Tel.: 06431.5348, E-Mail: familie@brilatus.info
Marion Kirschner-Schmidt, Tel.: 06483.7170, E-Mail: kirschner@t-online.de
www.kc-limburg.de und www.paddeln-gegen-brustkrebs.de

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Namenstag Drachenboot VINCENZA 2014